Führung durch die Bremer Altstadt

Stadtfuehrung Bremen Marktplatz Dom v2
Preis pro Gruppe/Führung: 95,00 Euro
Hinweis: Die Preise gelten von Montag bis Samstag jeweils bis 20.00 Uhr. Bei Führungen, die ab 20.00 Uhr beginnen, ist ein Aufpreis von 20,00 Euro pro Gruppe zu zahlen. An Sonn- und Feiertagen ist ein Aufpreis von 35,00 Euro zu zahlen. Für fremdsprachige Führungen fällt ein Aufpreis in Höhe von 10,00 Euro pro Gruppe an. – Dauer: ca. 2 Stunden (auf Wunsch sind auch 1,5 Stunden möglich)

Die Stadtführung durch die Bremer Altstadt bietet Stadtgeschichte und Geschichten aus der Stadt in einem. Wir besuchen den Marktplatz mit seinen historischen Gebäuden, die kunstvolle Böttcherstraße, streifen die Weserpromenade dort, wo der historische Hafen gelegen hat und erreichen schließlich das mittelalterliche Schnoorviertel.

Der Marktplatz – die Gute Stube Bremens – wird umschlossen von historischen Gebäuden, deren Hausherren die Geschicke der Stadt über die Jahrhunderte geprägt haben. Das gotische Rathaus mit seiner detailreichen Renaissancefassade gehört zusammen mit dem Bremer Roland zum UNESCO-Weltkulturerbe. Den Schütting mit seinen flandrischen Giebeln, ziert der Leitspruch der Bremer Kaufleute „BUTEN UN BINNEN – WAGEN UN WINNEN“. Daneben sticht die moderne Architektur der Bürgerschaft, Sitz des Parlaments im kleinsten deutschen Bundesland, heraus.

Machtspiele, Markt und eine Mörderin

Den Standort von Rathaus und Roland wählten die Bremer Ratsherren damals mit Bedacht. Die Ratsherren wiesen den Erzbischof damit in seine Schranken. Erfahren Sie auch, was es mit den spitzen Knien des Bremer Roland auf sich hat (soviel sei verraten: Es geht um den Warenhandel auf dem Marktplatz) und mit dem Spuckstein hinter dem Dom.

Natürlich besuchen wir auch die Bremer Stadtmusikanten, die weltweit bekannten Botschafter der Stadt, die sich einst auf den Weg in die Freie Hansestadt Bremen machten. Wenn Sie die Vorderbeine des Esels anfassen, geht ein Wunsch für Sie in Erfüllung. Aber Vorsicht: Fassen Sie mit beiden Händen zu! Sonst gibt der eine Esel dem anderen Esel die Hand.

Koffeinfreier Kaffee und eine Straße als Gesamtkunstwerk

Vom Marktplatz geht es in die Böttcherstraße. Wo einst Fässer und Tonnen im Handwerk hergestellt wurden, schuf der Kaffeekaufmann Ludwig Roselius in der Blüte der 1920er Jahre ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. Hinter den Fassaden voller Symbolik verbirgt sich eine kontroverse Geschichte aus einer politisch aufgewühlten Zeit. In der Böttcherstraße finden Sie das Paula Modersohn-Becker Museum, das erste Museum weltweit, das einer Künstlerin gewidmet wurde.  

Weserpromenade und mittelalterliche Gassen

An der Schlachte befand sich vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert der Haupthafen Bremens. Hier lagen die Schiffe dicht beieinander und brachten die Waren, die in den Packhäusern gelagert wurden. Heute ist die Schlachte eine beliebte und belebte Uferpromenade mit Restaurants, Cafés und Biergärten, in denen es gesellig zugeht. Im Schnoorviertel durchstreifen Sie das älteste Quartier der Stadt mit seinen schmalen Gassen und aufgereihten winzigen Häusern, in denen heute Künstler und Kunsthandwerker ihre Waren ausstellen.