Führung durch die Bremer Altstadt

Stadtfuehrung Bremen Marktplatz Dom v2
Preis pro Gruppe/Führung: 95,00 Euro
Hinweis: Die Preise gelten von Montag bis Samstag jeweils bis 20.00 Uhr. Bei Führungen, die ab 20.00 Uhr beginnen, ist ein Aufpreis von 20,00 Euro pro Gruppe zu zahlen. An Sonn- und Feiertagen ist ein Aufpreis von 35,00 Euro zu zahlen. Für fremdsprachige Führungen fällt ein Aufpreis in Höhe von 10,00 Euro pro Gruppe an. – Dauer: ca. 2 Stunden (auf Wunsch sind auch 1,5 Stunden möglich)

Bei diesem unterhaltsamen Rundgang durch die historische Innenstadt zeige ich Ihnen den Marktplatz, die kunstvolle Böttcherstraße, die Weserpromenade und den Schnoor. Sie erfahren Interessantes zur Geschichte der alten Hansestadt und Wissenswertes über das Leben in Bremen, wobei natürlich auch kleine Anekdoten zum Schmunzeln nicht fehlen.

Auf dem Marktplatz, der guten Stube von Bremen, erfahren Sie unter anderem, was es mit dem Roland auf sich hat. Besonders auffällig sind die spitzen Knie, an denen in früheren Jahrhunderten Maß genommen wurde. Denn der Abstand beträgt eine Bremer Elle, eine historische Maßeinheit. Sie hören, warum das Rathaus von 1405 bis 1410 genau an der heutigen Stelle gebaut wurde und was der Klinsch zwischen den Bremer Ratsherren und dem Erzbischof damit zu tun hatte. Ein Hingucker ist zudem der Schütting - der Sitz der Kaufleute und heutige Handelskammer - mit seinen flandrischen Giebeln und dem Leitspruch der Bremer Kaufleute "BUTEN UN BINNEN - WAGEN UN WINNEN". Natürlich ist es unverzichtbar, den vier berühmtesten Einwohnern Bremens einen Besuch abzustatten. Wenn Sie die Vorderbeine des Esels anfassen, können Sie sich etwas wünschen. Außerdem bringt es Glück. Aber Vorsicht: fassen Sie den Esel immer nur mit beiden Händen an, denn ansonsten gibt ein Esel dem anderen die Hand...

In der Böttcherstraße erfahren Sie, was koffeinfreier Kaffee, Kunst und die Germanen gemeinsam haben. In der einstigen Handwerkergasse wurden früher Fässer und Tonnen hergestellt. Der Bremer Kaffeekaufmann Ludwig Roselius erschuf in den 1920er Jahren daraus ein einzigartiges Gesamtkunstwerk aus Backstein. Doch hinter den Fassaden verbirgt sich auch eine kontroverse politische Geschichte, denn Roselius wollte mit seiner Böttcherstraße symbolisch ein "neues Deutschland" darstellen.

An der Schlachte befand sich vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert der Haupthafen Bremens. Hier lagen die Schiffe dicht beieinander und brachten die Waren, die in den Packhäusern gelagert wurden. Heute ist die Schlachte eine beliebte und belebte Uferpromenade mit vielen Restaurants, Eiscafés und Biergärten, in denen es gesellig zugeht.

Weiter geht es zum Schnoor, dem ältesten und kleinsten Viertel der Bremer Altstadt. Dort locken winzige Häuschen in schmalen Gassen und lassen Sie in vergangene Zeiten zurückblicken.